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UPC-A Barcode erstellen – Der Produktcode für den nordamerikanischen Markt

Was ist ein UPC-A Barcode?

Der Universal Product Code (UPC-A) ist der aelteste und am weitesten verbreitete Barcode-Standard in den USA und Kanada. Er wurde 1973 von George Laurer bei IBM entwickelt und am 26. Juni 1974 erstmals kommerziell eingesetzt, als ein Marsh-Supermarkt in Troy, Ohio, eine Packung Wrigley’s Juicy Fruit Kaugummi scannte – ein historischer Moment für den globalen Handel.

Der UPC-A besteht aus 12 Ziffern und ist technisch gesehen ein Subset des europaeischen EAN-13: Jeder UPC-A-Code lässt sich als EAN-13 darstellen, indem eine fuehrende Null ergaenzt wird. Umgekehrt kann ein EAN-13 mit Praefix 0 als UPC-A gelesen werden. Seit der globalen Harmonisierung im Jahr 2005 (Sunrise 2005) akzeptieren alle POS-Scanner in Nordamerika auch EAN-13-Codes.

Für europaeische Unternehmen, die in die USA oder nach Kanada exportieren, ist der UPC-A weiterhin relevant. Obwohl EAN-13 akzeptiert wird, erwarten viele nordamerikanische Handelspartner nach wie vor einen UPC-A auf der Verpackung.

Technische Spezifikationen

Eigenschaft Details
Typ 1D-Barcode (linear)
Zeichensatz Nur Ziffern (0–9)
Feste Laenge 12 Ziffern (11 Daten + 1 Prüfziffer)
Aufbau 1 Ziffer Nummernkreis + 5 Ziffern Hersteller + 5 Ziffern Produkt + 1 Prüfziffer
Prüfziffern-Algorithmus Modulo 10 (identisch mit EAN-13)
Standardgröße 37,29 × 25,91 mm (identisch mit EAN-13)
Norm ISO/IEC 15420, GS1 General Specifications

Die erste Ziffer des UPC-A bestimmt den Nummernkreis: 0 steht für regulaere Handelsartikel, 2 für gewichtsbasierte Artikel (Fleisch, Obst an der Frischetheke), 3 für Pharmaprodukte (National Drug Code) und 5 für Gutscheine/Coupons. Die Hersteller-ID wird von GS1 US vergeben und ist 5 bis 9 Ziffern lang – je nach Bedarf des Unternehmens.

Anwendungsbereiche

  • US-Einzelhandel: Jedes Produkt in US-Supermaerkten, Drugstores und Warenhaeusern traegt einen UPC-A. Von Walmart bis Target – ohne UPC-A kein Listing.
  • Amazon und E-Commerce: Amazon.com verlangt für die meisten Produktkategorien eine gültige UPC/GTIN zur Artikelanlage.
  • Frischetheke: UPC-A mit Nummernkreis 2 kodiert Gewicht und Preis direkt im Barcode für lose Ware.
  • Export in die USA/Kanada: Europaeische Hersteller benoetigen für den US-Markteintritt entweder einen UPC-A oder müssen sicherstellen, dass ihr EAN-13 akzeptiert wird.

UPC-A Barcode erstellen

  1. 1. Wählen Sie im BlueChilliesQR Generator das Format „UPC-A“.
  2. 2. Geben Sie Ihre 11-stellige Produktnummer ein. Die 12. Stelle (Prüfziffer) wird automatisch berechnet.
  3. 3. Laden Sie den Barcode als PNG oder SVG herunter.

Für den kommerziellen Einsatz benoetigen Sie einen GS1 Company Prefix. Diesen erhalten Sie bei GS1 US (gs1us.org) oder, als deutsches Unternehmen, über GS1 Germany.

UPC-A vs. EAN-13 – Was Sie wissen müssen

Beide Formate sind nahezu identisch aufgebaut und nutzen denselben Prüfziffern-Algorithmus. Der einzige strukturelle Unterschied: UPC-A hat 12 Stellen, EAN-13 hat 13. Ein UPC-A-Code 012345678905 ist identisch mit dem EAN-13-Code 0012345678905.

Seit der „Sunrise 2005“-Initiative akzeptieren alle nordamerikanischen Scanner EAN-13. In der Praxis ist es jedoch empfehlenswert, für den US-Markt weiterhin UPC-A zu verwenden, da einige aeltere Warenwirtschaftssysteme nur 12-stellige Nummern verarbeiten können.

Wenn Sie weltweit verkaufen, verwenden Sie EAN-13 als Primaerformat und drucken den UPC-A zusaetzlich auf die US-Version Ihrer Verpackung.

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