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PZN Barcode erstellen – Die Pharmazentralnummer für deutsche Apotheken

Was ist eine Pharmazentralnummer (PZN)?

Die Pharmazentralnummer (PZN) ist ein in Deutschland, Oesterreich und der Schweiz verwendeter 8-stelliger numerischer Code zur eindeutigen Identifikation von Arzneimitteln, Medizinprodukten, Nahrungsergaenzungsmitteln und anderen apothekenuelichen Waren. Die PZN wird von der Informationsstelle für Arzneispezialitaeten (IFA GmbH) in Frankfurt am Main vergeben und verwaltet.

Im Gegensatz zur EAN/GTIN, die ein Produkt im globalen Handel identifiziert, ist die PZN ein nationales System, das speziell auf die Beduerfnisse des deutschen Apothekenmarktes zugeschnitten ist. Jede PZN identifiziert nicht nur das Produkt, sondern auch die spezifische Packungsgröße und Darreichungsform. So erhaelt eine 20er-Packung Tabletten eine andere PZN als die 50er-Packung desselben Medikaments.

Der PZN-Barcode basiert auf der Code-39-Symbologie und wird mit dem Praefix „PZN“ oder „PZN -“ vor der Nummer dargestellt. Er ist auf jeder Medikamentenverpackung in Deutschland zu finden und bildet die Grundlage für die Apothekenabrechnung mit den Krankenkassen.

Technische Spezifikationen

Eigenschaft Details
Typ 1D-Barcode (basiert auf Code 39)
Zeichensatz Nur Ziffern (0–9) + Praefix „PZN“
Feste Laenge 8 Ziffern (7 Daten + 1 Prüfziffer), seit 2013 (vorher 7 Stellen)
Prüfziffern-Algorithmus Modulo 11 (gewichtete Summe mit Faktoren 2–8)
Barcode-Inhalt PZN - 12345678 (Praefix „PZN -“ gefolgt von der 8-stelligen Nummer)
Vergabestelle IFA GmbH (Informationsstelle für Arzneispezialitaeten), Frankfurt
Geltungsbereich Deutschland (auch in AT und CH verwendet)

Die Prüfziffer wird nach Modulo 11 berechnet: Jede der 7 Datenziffern wird mit einem aufsteigenden Faktor (2, 3, 4, 5, 6, 7, 8) multipliziert. Die Summe wird modulo 11 genommen. Wenn das Ergebnis 10 ist, ist die PZN ungültig und wird nicht vergeben. Dadurch werden ca. 9% aller möglichen Nummern ausgeschlossen, was die Fehlererkennungsrate erhöht.

Anwendungsbereiche

  • Apothekenabrechnung: Die PZN ist die Grundlage für die Abrechnung mit den gesetzlichen Krankenkassen. Jedes abgegebene Medikament wird per PZN-Scan erfasst.
  • Bestellung und Lagerhaltung: Grosshaendler wie Alliance Healthcare, Phoenix und Noweda verwenden die PZN als primaeren Bestellschluessel.
  • Taxierung: Die PZN verknuepft jedes Produkt mit dem Apothekenverkaufspreis (AVP) und dem Festbetrag der Krankenkassen.
  • Online-Apotheken: Auch Versandapotheken wie DocMorris oder shop-apotheke.com nutzen die PZN als Produktidentifikator.

PZN Barcode erstellen

  1. 1. Wählen Sie im Generator „PZN“ aus der Kategorie „Pharma & Gesundheit“.
  2. 2. Geben Sie die 8-stellige PZN ein (inkl. Prüfziffer). Der Generator validiert die Nummer.
  3. 3. Der Barcode wird im Code-39-Format mit dem Praefix „PZN -“ erzeugt.
  4. 4. Laden Sie den fertigen Barcode als PNG oder SVG herunter.

Wichtig: PZN-Nummern werden ausschliesslich von der IFA GmbH vergeben. Für die Beantragung benoetigen Sie eine Zulassung oder Registrierung des Produkts. Der Generator erstellt den Barcode aus einer vorhandenen PZN.

PZN und EAN – Beide auf der Verpackung

Auf den meisten Medikamentenverpackungen in Deutschland finden sich zwei Barcodes: die PZN (als Code 39) und die EAN/GTIN (als EAN-13). Die PZN dient dem nationalen Apothekenmarkt, die EAN dem internationalen Handel. Beide Nummern identifizieren dasselbe Produkt, aber in unterschiedlichen Systemen.

Seit der EU-Faelschungsschutzrichtlinie (2019) tragen verschreibungspflichtige Medikamente zusaetzlich einen Data Matrix Code mit Seriennummer. Die PZN bleibt aber für die nationale Abrechnung unverzichtbar und wird nicht durch den Data Matrix ersetzt.

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