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Code 39 Barcode erstellen – Der bewaehrte Industriestandard

Was ist ein Code 39 Barcode?

Code 39, auch bekannt als „Code 3 of 9“, ist einer der aeltesten alphanumerischen Barcodes und wurde 1974 von David Allais und Ray Stevens bei Intermec entwickelt. Der Name verraet das Kodierungsprinzip: Jedes Zeichen besteht aus 9 Elementen (5 Striche und 4 Luecken), von denen genau 3 breit sind – daher „3 of 9“.

Code 39 war der erste Barcode, der neben Ziffern auch Buchstaben kodieren konnte. Diese Eigenschaft machte ihn zum bevorzugten Standard in Branchen, die alphanumerische Kennzeichnungen benoetigen: Automobilindustrie, US-Verteidigungsministerium (MIL-STD-1189), Gesundheitswesen (HIBC) und öffentliche Verwaltung.

Eine besondere Staerke von Code 39 ist seine „Self-Checking“-Eigenschaft: Ein einzelner Druckfehler fuehrt nicht zu einer falschen Dekodierung, sondern dazu, dass der Code gar nicht gelesen werden kann. Das macht ihn inhaerent sicher gegen Fehllesungen – auch ohne Prüfziffer.

Technische Spezifikationen

Eigenschaft Details
Typ 1D-Barcode (linear, variable Laenge)
Zeichensatz A–Z (nur Grossbuchstaben), 0–9, Leerzeichen, - . $ / + %
Erweiterter Zeichensatz Extended Code 39: Vollstaendig ASCII durch Zeichenpaare (z.B. +A für a)
Maximale Laenge Keine feste Grenze (begrenzt durch physischen Platz)
Prüfziffern-Algorithmus Optional, Modulo 43
Symbolbreite 16 Module pro Zeichen (inkl. Inter-Character-Gap)
Start-/Stoppzeichen Asterisk (*) an beiden Enden
Norm ISO/IEC 16388

Code 39 ist etwa 45% breiter als Code 128 bei gleichem Inhalt. Das liegt daran, dass jedes Zeichen 16 statt 11 Module beansprucht. Für kurze Texte (bis ca. 15 Zeichen) ist dieser Unterschied vernachlaessigbar, bei laengeren Inhalten wird Code 128 jedoch deutlich platzsparender.

Anwendungsbereiche

  • US-Verteidigungsministerium (DoD): Code 39 ist seit 1982 der Pflichtstandard für alle militaerischen Kennzeichnungen (LOGMARS – Logistics Applications of Automated Marking and Reading Symbols).
  • Automobilindustrie: AIAG (Automotive Industry Action Group) schreibt Code 39 für Zuliefereretiketten vor.
  • Gesundheitswesen: HIBC (Health Industry Bar Code) nutzt Code 39 für Medizinprodukte und Laborproben.
  • Bibliotheken und Behoerden: Personalausweise, Bibliotheksausweise und Inventaretiketten in Behoerden verwenden häufig Code 39.

Code 39 Barcode erstellen

  1. 1. Wählen Sie im Generator „Code 39“ aus.
  2. 2. Geben Sie Ihren Text ein (Grossbuchstaben, Ziffern und zulaessige Sonderzeichen).
  3. 3. Die Start-/Stoppzeichen (*) werden automatisch hinzugefuegt.
  4. 4. Laden Sie den Barcode als PNG oder SVG herunter.

Tipp: Halten Sie den Inhalt kurz. Code 39 wird mit jedem zusaetzlichen Zeichen merklich breiter. Für laengere Texte empfiehlt sich Code 128.

Praxistipps und häufige Fehler

  • Keine Kleinbuchstaben: Standard-Code 39 unterstützt nur Grossbuchstaben. Wenn Sie Kleinbuchstaben benoetigen, verwenden Sie Extended Code 39 oder besser Code 128.
  • Prüfziffer aktivieren: Obwohl Code 39 self-checking ist, empfiehlt sich die optionale Modulo-43-Prüfziffer für kritische Anwendungen.
  • Quiet Zone beachten: Mindestens 10 Modulbreiten freier Raum auf jeder Seite des Barcodes sind erforderlich.

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